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Teilnehmer

Hallo liebe Kollegen/ Kolleginnen,

ich bin zwar kein direkter Berufsanfänger mehr (seit über 2 Jahren in einer Praxis angestellt), habe aber bis auf meinen aktuellen Arbeitsvertrag keinerlei Erfahrungswerte und würde mich über ehrliche Meinungen freuen.

Ich bin auf Therapieeinheiten angestellt, jedoch ist es im Vertrag so formuliert, dass ich pro TE eine viertel Stunde Vor- und Nachbereitungszeit bezahlt bekomme. Mein eigentlicher Wunsch auf Arbeitszeit angestellt zu werden, wurde von meiner Chefin ausgeschlagen. Dafür kommt sie für kurzfristige Absagen auf, die mir also nicht zu Lasten gelegt werden. Langfristige Absagen (vor allem in den Ferienzeiten) fallen jedoch als Minusstunden an.

Neben der reinen Therapie bin ich vertraglich verpflichtet, mich ebenfalls um das Aufräumen des Wartezimmers, Planung und Durchführung von Vorträgen, sowie weitere organisatorische Dinge zu kümmern (Rezeptänderungen, eigene Zeiteinplanung mit Terminabsprachen, Rückruf bei Anrufen auf dem Anrufbeantworter etc). Soweit kurzfristige Absagen vorhanden sind, nutze ich diese Zeit für die organisatorischen Dinge. Habe ich keine kurzfristigen Absagen, so muss das alles „nebenbei“ gemacht werden.
Meinem Verständnis nach bin ich natürlich dazu verpflichtet diese Dinge (gehören ja zur Arbeit dazu) auch zu erledigen, jedoch frage ich mich, ob ich das wirklich unentgeltlich und in meiner Freizeit tun muss. Die Vor- und Nachbereitungszeit gehört meinem Patienten und nutze ich auch immer voll für diesen aus.

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Meinungen


vor 2 Wochen, 3 Tagen #96690
ProfilbildThea123
Teilnehmer

Wenn du pro TE nur eine Viertelstunde Vor- und Nachbereitung bezahlt bekommst, solltest du auch nicht mehr arbeiten oder deine Chefin bezahlt dir die zusätzliche Zeit. Du bist nicht verpflichtet unentgeltlich und dauerhaft Überstunden zu leisten.
Geben und Nehmen: Als AN ist man bereit auch ab und zu (!) Überstunden zu leisten, auch unbezahlt, wenn man dann manchmal an Wunschtagen auch früher gehen darf. Es hört sich bei euch aber eher nur nach einem Nehmen seitens der Chefin an.
Deine Chefin ist auch dafür zuständig, dass du in Ferienzeiten genug Arbeit hast. Da muss sie sich dann halt was überlegen.
Vergesst alle auch nicht bald nach einer Gehaltserhöhung zu fragen: Ab 1.6. sind momentan bundeseinheitliche Preise von 55 € pro 45 Minuten im Gespräch. Das wird sich wohl nächsten Monat entscheiden. Dann ist durchaus ein Gehalt von 3000 € monatlich drin. Bleibt weiter informiert.


vor 2 Wochen, 3 Tagen #96691
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