Logopädie-Forum

Trachealkanülenmanagement

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Kati
Teilnehmer

Hallo,

ich behandel mit zwei weiteren Kolleginnen einen Patienten, der leider von der Beatmung nicht loskommt und auch weiterhin eine starke Dysphagie hat.

Da ihm kaum noch Lebensqualität bleibt, erhält er von uns mal einen Schluck Wasser und auch die Pflege geht so vor, auch wenn damit das Risiko einer Aspirationspneumonie gegeben ist.

Jetzt meine Frage dazu:

Kann mir jemand sagen, ob es riskanter ist, dann ausnahmsweise geblockt zu trinken, auch wenn dann die Schutzmechanismen nicht gut funktionieren oder würdet ihr eher dafür entblocken, obwohl klar ist, dass er nicht damit klar kommen wird, so dass er die Chance auf eine Hustenreaktion hat?

Eventuell funktionieren die Schutzmechanismen sowieso nicht mehr nach so einer langen Beatmungsphase.

Danke für eure Meinung.


vor 5 years, 7 months #93570

Hallo Kati,

wenn dein Patient nicht von der Beatmung wegzukommen scheint, dann bietet sich vielleicht ein Passy Muir Sprechventil an.

Mit den richtigen Einstellungen am Beatmungsgerät kann er damit sprechen und schlucken, wenn die TK entblockt ist. Bei einem guten Tidalvolumen sinkt sogar das Aspirationsrisiko durch stetigen Überdruck in den unteren Atemwegen.

Habe damit immer gute Erfahrungen gemacht!

LG
Alex


vor 5 years, 7 months #93571

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Kati
Teilnehmer

Vielen Dank für deine Hilfe.


vor 5 years, 7 months #93576

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