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Inklusion und AOSF

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Ob nun die Inklusion der Sargnagel für unser Bildungssystems wird, werden wir in 15 Jahren erleben.
Eines ist aber klar.
Die Förderschulen rafft es dahin.

Heute habe ich die Neuerungen im AOSF-Verfahren aus NRW durchgeblättert. Witzig ist die Umbenennung. Es gibt keine Förderung mehr, sondern nur noch eine Unterstützung.

Nun hat so gut wie kein Kind mehr einem Anspruch auf sonderpädagogische Förderung, es sei denn, es hat eine „sozial-emotionale Verzögerung“ und ist „selbst-. oder fremdgefährdend“.
Der Lehrer kann so gut wie kein AOSF-Verfahren mehr einleiten. Die Eltern müssen das machen.
Für lern- oder sprachauffällige Kinder wird kein Grundschullehrer mehr einen Bericht schreiben, wenn es derart aussichtslos ist.
„LB-Kinder“ können erst ab der 3. Klasse eine „Unterstützung“ beantragen. Aber, der Lehrer muss nachweisen, dass alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft wurden. Der arme Lehrer, der das dem Schulamt klar machen möchte…haaaa.

Wer fördert eigentlich noch unsere Kinder?
Wir?
Sind nicht die Verordnungszahlen in den letzten 2 Quartalen um 20% gesunken?

Was mache diese Politik???


vor 4 Jahre, 6 Monaten #95252

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