Logopädie-Forum

1. kindliches Stottern + 2. Down Syndrom

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lenni2313
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Hallo.

Ich bin jetzt gerade in den Berufsalltag eingestiegen und habe jetzt ein 5 jähriges arabisches Mädchen, bei dem die Mutter berichtet, dass es zu Hause stottern würde. In der Therapiesitzung habe ich davon allerdings überhaupt nichts gehört. Ich habe den Lautbefund durchgeführt und dort sind mir nur kleine Wortschatzdefizite, Grammatikalische Schwierigkeiten und inkonstanter konsequenter schetismus ersatzlaut /s/ und chistismus ersatzlaut /s/ aufgefallen was addental gebildet wird. Wie würdet ihr weiter vorgehen, wenn das Kind in der Stunde nicht Stottert? Wie kann man eine Situation stimulieren, wo es viel erzählen muss? Wenn man sie was fragt, erzählt sie meist nur sehr kurz.

Und ich habe noch eine 50 jährige Patienten mit Down Syndrom. Sie spricht überhaupt gar nicht. Bisher wurden mit ihr einzelne Wortartzen Verben, Adjektive und Nomen erarbeitet. Nach Bildvorlage produziert sie einzelne Wörter, wie kann ich mit ihr weiter vorgehen? Mir gehen die Ideen aus, weil sie sich auch nur schlecht konzentrieren kann. Selten kommen mal 2-Wortäußerungen. Vielleicht habe ihr noch ne Idee.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.


vor 7 Jahre, 8 Monaten #90592

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Logopaede
Teilnehmer

Zum Kind:
Ich glaube, die ist recht helle. Die kann schon ihr Sprechen reflektieren und manipulieren. Daheim ist das Alltagssprache. Die wird sie dir erst mal nicht zeigen.
Viele schöne Sprechanlässe schaffen.

Zur Dame:
Vielleicht nutzen ihr die gelernten Wörter in der Kommunikation nix.
Bring ihr doch mal nützliche Wörter bei…

Torsten


vor 7 Jahre, 8 Monaten #90595

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Hanna
Teilnehmer

Bei der Erwachsenen Patientin stellt sich wahrscheinlich ja auch die Frage, was das Therapieziel ist und wovon die Pat. auch profitiert. Vielleicht wäre eine AffolterTherapie gut für sie, da hast Du auch gleich den Alltagsbezug mitdrin. Oder was ist mit gebärdenunterstützter Kommunikation, verwendet sie davon etwas? Oder falls sie gerne singt, könntest Du auch Elemente aus der Musiktherapie dazunehmen.
Bei dem Kind würde ich zunächst mit einem anderen Therapiebereich anfangen und die Stottersymptomatik aber weiterhin im Hinterkopf haben.

Viel Erfolg!


vor 7 Jahre, 8 Monaten #90599

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