Das Problem ist halt, dass die Praktikanten in der Mehrzahl das Niveau der Schule repräsentieren - wir haben lange auch Schüler von weniger renommierten Schulen genommen, aber da kommt oft nicht viel bei rum, die können so gar nix oder haben keine vernünftige Betreuung durch die Schule oder sind voreingenommen gegenüber anderen sprachtherapeutischen Berufsgruppen (ASSL, Sprachheilpädagogen, Sprachtherapeuten,...). In meiner Praxis gibt es ein "gemischtes" Mitarbeiterklientel, dass sehr gut zusammen arbeitet - und da kommt so was aus den Mündern von Schülern natürlich extrem schlecht an ;-) Letztendlich liegt ein solches Verhalten meiner Meinung nach aber immer an der Schule und deren Vertretern.
Ich lade die Bewerber grundsätzlich zu Gesprächen vorab ein, gemeinsam mit einer weiteren Mitarbeiterin, - so haben wir eigentlich immer ein halbwegs unvoreingenommenes kennen lernen miteinander - meistens klappt dass dann doch gut - und zum Oktober kommt eine neue Kollegin mit ein paar Jahren Berufserfahrung mit einem Abschluss von einer Schule, die ich ansonsten nicht sehr positiv bewerten würde - also - es geht mit den Jobs ;-) und Du hast Recht, was die Praktikumskontakte angeht. Du darfst Dir halt auch nicht von der Schule vorschreiben lassen, in welchen Praxen das Praktikum zu absolvieren ist und wo dann eher nicht - auch dass können Vorurteile sein.
Veröffentlicht vor 7 Monaten
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