Hallo,
wenn du um die Indifferenzlage oder auf einem dem Patienten angenehmen Ton anfängst (in der Bruststimme) kannst du zunächst höhere Töne nehmen.
Allerdings ist das ja begrenzt, dann gehste wieder nach unten.
Und ob du die Tonhöhe veränderst oder die längeren Vokalketten zuerst machst, ist, glaube ich, eigentlich egal.
Im Grunde geht es ja auch um die Flexibilität zwischen hohen und tiefen Tönen, bzw. die Einstellungen und Spannungszustände der Stimmlippen.
Muss man eben ausprobieren, was beim Patienten gut klappt, bzw. woran noch zu arbeiten ist.
Kann man nicht auch verschiedene Vokale nehmen? iai, oau, eou, usw.
Und den Transfer in den Alltag kann man wie beim Resonanzaufbau machen, Wörter, Ausrufe, kurze Sätze, Gedichte, Texte, usw.
Vielleicht vorher und/oder hinterher Erinnerungssilben einfügen und diese dann nach und nach weglassen.
Dazu kann man sicher ähnliche Bewegungen machen, wie vorher mit den Vokalketten auch.
Bei manchen Patienten hat man irgendwann ein AHA-Erlebnis und genau eine Bewegung klappt dann super. Die muss man dann natürlich wieder abbauen, bzw. für den Transfer auch variieren, da man im Alltag ja auch in verschiedenen Positionen spricht.
Evtl. kann man noch mal einen Therapiebaustein einschieben, in dem es um die optimale Position fürs Sprechen geht, sodass der Patient z.B. vor dem Telefonieren sich aufrecht hinsetzt oder sowas.
Grüße
Veröffentlicht vor 1 Jahr
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