Wie viel Therapien pro Woche - was ist üblich?



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    Calypso
    Mitglied

    gelöscht
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
  2. Hallo Calypso, schade dass dein Beitrag weg ist, aber so macht meiner auch keinen Sinn.
    Gruß
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    EvaBiereder
    Mitglied

    Hast Du im Vertrag ein Arbeitszeitkonto stehen?
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    AMA
    Mitglied

    Ganz ehrlich?! Das klingt stark nach Ausbeuterei!

    Zum einen sind HB-Fahrten, Vor- und Nachbereitung, sowie Teambesprechungen Arbeitszeit! Zum anderen darf ein Arbeitgeber sein unternehmerisches Risiko (Ausfälle) nicht auf den Arbeitnehmer abwälzen.
    Es gibt unterschiedliche Verträge - z.B. sind die zu leistenden Therapien im Arbeitsvertrag festgelegt, oder die Stunden pro Woche, es gibt Arbeitszeitkonten etc.
    Aber das was du beschreibst ist definitiv nicht in Ordnung! Außerdem merkst du ja schon nach der kurzen Zeit, wie sehr dich die Arbeit und vor allem der Umfang belastet. An deiner Stelle würde ich zunächst einmal das Gespräch suchen (wenn du z.B. gerne dort bleiben willst) und wenn keine Änderungen möglich sind, dann suche dir wirklich eine andere Stelle.

    Alles Gute,
    Aila
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    Calypso
    Mitglied

    gelöscht
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    Calypso
    Mitglied

    gelöscht
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    EvaBiereder
    Mitglied

    Die Rechtmäßigkeit dieser Regelung zweifle ich an. Aber das nur am Rande - schau, daß Du da da rauskommst....
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    AMA
    Mitglied

    Hmmmm....kommt mir komisch vor....

    Habe zwar nur deinen ersten Beitrag gelesen, aber ich verstehe nicht ganz, warum du auf einmal alles löscht - noch dazu ohne Begründung!
    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    esel
    Mitglied

    Auch wenn leider einige Beiträge gelöscht wurden, würde es mich auch sehr interessieren, wieviel Therapien/ Patienten pro Woche angebracht sind.
    Heißt 40 Std Woche 40 Std am Patienten oder 40 Therapien+ Zeit für all das was eben so anfällt?

    Habe momentan auch eine Stelle in der ich viele Paienten (mehr als meine Kollegen aus der Ausbildung) betreuen muss und merke , dass es weder therapeutisches Arbeiten ist, noch mich motiviert oder mir Spaß macht.
    Andereseits tue ich mich sehr schwer damit das Thema bei meiner Chefin anzusprechen.
    Also wieviele Patienten sind "normal".
    lg und schonmal Danke!!

    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    EvaBiereder
    Mitglied

    Hallo!
    Lies Dich mal hier durch (, v.a. Ziffern 6 und 7 ) : http://www.aok-gesundheitspartner.de/imperia/md/gpp/bund/heilberufe/empfehlung/rahmenempf_anl_1c_010905.pdf

    Wenn man also von 45min TE ausgeht und die Kassen 45min bezahlen UND 10 min Vor.und Nachbereitung zusätzlich verlangen, dann solltest Du schon mind. 55min pro Pat. eingeplant bekommen. Find ich.
    Ich finde auch, daß Fließbandarbeit - noch dazu am Anfang der Berufkarriere - mies ist.
    Fazit: Um eine adäquate Betreuung und Therapie als PI gewährleisten zu können, muß man seinen AN Luft geben für z.B. Therapieplanungen; zumal, wie gesagt, der PI im Zweifel den o.g. Regelungen ja schriftlich zugestimmt haben muß und sich nun auch gefäligst daran halten muß.
    War das irgendwie verständlich ?

    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    EvaBiereder
    Mitglied

    öhmmm - so am Rande: WIe viele Pat. machst Du denn auf wieviel Stunden?

    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
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    esel
    Mitglied

    hab n 40std job und immer so um die 50 Patienten hatte auch schon 55...ich finds n bissel zu viel...

    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
  13. avatar

    EvaBiereder
    Mitglied

    Puh, das ist ein knackiges Pensum...
    Wann machst Du Therapieplanungen, schreibst Berichte, gehst auf Toilette, trinkst nen Schluck, telephonierst mit Ärzten, ErzieherInnen, machst Terminplanungen, räumst den Raum auf, hälts mal Rücksprache mit ner Kollegin wegen einer Therapie, reparierst mal das Memory, das an den Ecken ausfranst, kopierst für die nächste TE usw?
    Bekommst Du wenigsten die Maloche gut bezahlt?

    Grüße
    Eva

    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
  14. avatar

    esel
    Mitglied

    Hab oft auch ne Menge Ausfall da wäre dann Zeit mal die kaputten Spielkartons zu kleben.Berichte zu schreiben und das eine oder ander kuerze Telefongespräch zu führen.. mehr Zeit für solle Dinge und vorallem für die Vorbereitung(und das Reinlesen in gewisse Dinge) wäre schon schön...oft hat man das Gefühl man wird den Patienten nicht gerecht.
    Ja und der Lohn. Ist ausreichend... ich weiß aber auch das Kollegen in anderen Praxen für weniger Patienten mehr kriegen..mein Lohn wird momentan nach und nach aufgestockt.;)

    Dennoch gehts ja in unserem Job auch darum dass man seinen Patienten qualifiziertes Arbeiten (und dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass man als Therapeut entspannt da ran geht und auf sich achtet.)
    Spaß macht es bei der Menge nicht mehr.

    Veröffentlicht vor 1 Jahr #
  15. avatar

    Calypso
    Mitglied

    Ich hatte das damals gelöscht, aus Angst erkannt zu werden von eventuellen Kollegen und ärger zu bekommen. Momentan beschäftigt mich das Thema wieder, weil ich immer noch in dieser Stelle arbeite.

    Ich mache derzeit 41 Therapien a 45 min auf 35 Arbeitsstunden + 7 Anfahrtszeit zu Hausbesuchen + 45 Min Team + 2 h dokumentationszeit die Woche. Da wir einen Vertrag mit einer Tagesstätte haben die in den Ferien geschlossen ist und somit Patienten wegfallen, benötige ich auch meist ein erhebliches mehr an überstunden um das auszugleichen (Was wohl glaube ich auch nich rechtens ist??? )
    Ich weiß auch dass manche der Kollegen in anderen Praxen weniger Therapien machen und mehr verdienen (haben allerdings mehr Stundenanzahl

    Als ich weniger Fahrtzeit hatte bzw. weniger Hausbesuche, konnte es auch durchaus sein, dass ich 47 Therapien die Woche bestellen musste, da ich aufgrund von Ausfällen da nur ca 30 min Orga/Dokuzeit pro Tag bezahlt werden Minusstunden geschoben hätte (was ja eigentlich rechtlich nich in Ordnung ist)

    Ich suche jedoch momentan eine neue Stelle.
    Habe nächste Woche auch schon ein Vorstellungsgespräch und nicht viel Ahnung worauf ich achten sollte.

    Gruß

    Calypso

    Veröffentlicht vor 10 Monate #
  16. avatar

    EvaBiereder
    Mitglied

    Grüße Dich!
    Tut mir leid, daß es bis jetzt noch nicht besser ist! Aber da ist ja der Lichtblick des Vorstellungsgesprächs nächste Woche ;-)
    Wahrscheinlich weißt Du ganz genau, was alles NICHT (mehr) sein soll. Wenn es noch nicht ganz klar ist, schreibs Dir auf.
    Ich würde achten auf:
    Genügend "Verwaltungszeit" ( Orga, Doku, Arztgespräche, Berichte etc )
    Ein ( Grund ) Gehalt, von dem man Leben kann ( falls Provisionsgehalt, dann erstmal gut durchrechnen )
    Fobiunterstützung und -kostenbeteiligung
    Ausfälle nicht zu Deinen Lasten
    Evtl Extras ( Benzingutschein, Übernahme der Kinderbetreuungskosten, Fachbücher,... )

    Hilft Dir das?

    Falls wir uns nicht mehr lesen vor Deinem Vorstellungsgespräch: Viel Glück!!

    Grüße
    Eva

    Veröffentlicht vor 10 Monate #
  17. avatar

    Calypso
    Mitglied

    Hallo,

    ich habe jetzt zwar eine Gehaltserhöhung bekommen, muss dafür aber natürlich auch mit den Stunden hoch und ca. 43 -44 Patienten die Woche machen auf 39 Stunden, die Fahrtzeit bleibt gleich (7 h pro Woche durch die Gegend, von einem Heim ins andere) .
    Ich hab halt oft das Gefühl ich werde meinen Patienten nicht gerecht.

    Was ist den provisionsgehalt?
    Damit kenne ich mich so gar nicht aus?

    Danke für die Glückwünsche

    Veröffentlicht vor 10 Monate #
  18. avatar

    EvaBiereder
    Mitglied

    Is das denn ne Gehaltserhöhung, wenn Du dafür mit den Stunden hoch mußt?!

    Provisionsgehalt bedeutet, Du hast z.B. eine Vollzeitstelle, bekommst ein fixes Grundgehalt ( z.B. 80% vom "Vollzeitstellengehalt" ) und hast dafür xy Pat. zu leisten , Das Fixum wird mind. jeden Monat gezahlt, egal wieviele Pat. man hat.

    Für jede TE über den xy Einheiten, wird dann ein ausgemachter Betrag zusätzlich zum Fixum bezahlt. Der ist natürlich brutto und muß versteuert werden. Ist wieder ne Rechnerei, ob sich das lohnt, so man es überhaupt will.

    Wann ist denn das Vorstellungsgespräch?

    Veröffentlicht vor 10 Monate #
  19. avatar

    Calypso
    Mitglied

    Hallo,

    danke für die Info.
    Ja es ist schon eine Gehaltserhöhung von 11 Euro irgendwas auf 12 Euro und ein paar cent.

    Das Vorstellungsgespräch war heute.
    Für 30 Stunden 3-5 Tage Woche, wie ich es mir halt einteile. das gleiche Geld wie ich momentan für 35 h 5 Tage Woche habe und so gut wie die zusage. Vollzeit kann er mir momentan leider nicht anbieten, wäre aber als Ziel anzustreben und als Option offen, wenn noch wer geht oder mehr Patienten kommen.

    Das Doppelte an Orga und Vor- und Nachbereitungszeit, mehrere Teamgespräche auch interdisziplinär und ein eigenes Zimmer (hatte ich vorher auch nicht, musste immer gucken, wo ich unterschlupf finde, wenn ich überhaupt einen gefunden habe) und nicht mehr 40 Hausbesuche...

    Eventuell Praxispkw je nach Verfügbarkeit, ansonsten KM Pauschale, wenn keine Hausbesuche an einem Tag sind kann ich locker mit dem Rad fahren es ist nur 1 km von meiner Wohnung. Vorher hatte ich allmorgendlich erstmal 12 oder 22 km zum ersten HB zu fahren.
    Fortbildungsurlaub von 5 Tagen, hab ich ja momentan auch nicht (habe dafür 0 Tage!!!) Fortbildungszuschuss ohne Verpflichtung, gibts ja auch nur bei uns wenn man sich dafür 5 jahre verpflichtet, aonsten muss man die Fobi selber zahlen.
    Therapieausfälle sind Arbeitszeit und keine Minusstunden...

    Ich bin mit den Bedinungen sehr zufrieden und ich werde def. zusagen.

    Gruß

    Veröffentlicht vor 10 Monate #
  20. avatar

    Jassi
    Mitglied

    oh das klingt so schön :) freut mich für dich, dass du was gefunden hast!!!

    lg jassi

    Veröffentlicht vor 10 Monate #

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