eilig, arbeitsrechtliches
Hallo,
wenn man in einer integrativen Kita (Tvöd) angestellt wird und die Aufgaben
sich nicht nur ausschließlich auf logopädische Arbeiten begrenzt, bedarf
es keiner expliziten Aufgabenbeschreibung im Vertrag bzw ist es in Ordnung,
dass keine Berufsbezeichung "Wird als Logopäde eingestellt..." gewählt wird
aus rechtlichen Gründen?
Herzlichen Dank im voraus für Eure Aufklärung.
Viele Grüße
logotante
wenn man in einer integrativen Kita (Tvöd) angestellt wird und die Aufgaben
sich nicht nur ausschließlich auf logopädische Arbeiten begrenzt, bedarf
es keiner expliziten Aufgabenbeschreibung im Vertrag bzw ist es in Ordnung,
dass keine Berufsbezeichung "Wird als Logopäde eingestellt..." gewählt wird
aus rechtlichen Gründen?
Herzlichen Dank im voraus für Eure Aufklärung.
Viele Grüße
logotante
Hi!
So wie ich das sehe, braucht man in einen AV keine explizite Stellenbeschreibung reinschreiben. Allerdings kannst Du Dich dann auch nicht auf den AV berufen, wenn Dein AG Dich anweist z.B. die Toiletten zu putzen...
Grüße
Eva
So wie ich das sehe, braucht man in einen AV keine explizite Stellenbeschreibung reinschreiben. Allerdings kannst Du Dich dann auch nicht auf den AV berufen, wenn Dein AG Dich anweist z.B. die Toiletten zu putzen...
Grüße
Eva
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Hallo Eva, überall anders ist es doch so, dass man die Aufgaben (auch
bei Aushilfen anderer Branchen) klar fixiert im Vertrag. Wenn man als Logopäde
eingestellt wird in Praxis oder Klinik ist es natürlich ausreichend nur die Berufs-
bezeichnung mit in den Vertrag zu nehmen: Wird als Logo eingestellt.
Beides ist in dem o.g. Fall nicht gegeben und daher die Frage: Sollte
man das nicht näher definieren? Die Aufgaben sind z.T. logopädisch,
aber auch im pädagogischen Bereich, dennoch sollte man es doch
definieren. Eben wie du sagst, sonst macht man ja ALLES.
Vielleicht ist hier jemand, der in einer integr. Kita tätig ist und kann
etwas über die Aufgaben sagen und auch wie der Vertrag das regelt?
Danke sehr!
Viele Grüße
logotante
bei Aushilfen anderer Branchen) klar fixiert im Vertrag. Wenn man als Logopäde
eingestellt wird in Praxis oder Klinik ist es natürlich ausreichend nur die Berufs-
bezeichnung mit in den Vertrag zu nehmen: Wird als Logo eingestellt.
Beides ist in dem o.g. Fall nicht gegeben und daher die Frage: Sollte
man das nicht näher definieren? Die Aufgaben sind z.T. logopädisch,
aber auch im pädagogischen Bereich, dennoch sollte man es doch
definieren. Eben wie du sagst, sonst macht man ja ALLES.
Vielleicht ist hier jemand, der in einer integr. Kita tätig ist und kann
etwas über die Aufgaben sagen und auch wie der Vertrag das regelt?
Danke sehr!
Viele Grüße
logotante
Hallo logotante,
ich kenne viele Kollegen (unter anderem auch meine Mutter), die in integrativen Kitas angestellt sind.
Daher rate ich dir dringend darauf zu bestehen, dass im Arbeitsvertag genau steht, als was und wofür du angestellt bist!
Zum einen versuchen die Träger (meist aufgrund von Geld- und Personalmangel) die Therapeuten als "pädagogische Hilfskräfte" einzusetzen - heißt: du müsstes z.B. als Gruppenkraft einspringen, Kinder wickeln, Früh- oder Spätdienste übernehmen usw. obwohl wir dafür nicht ausgebildet sind... Außerdem ist es teilweise sehr schwer, logopädische Therapien zu machen, weil oft verlangt wird, man solle doch was in der Gruppe machen, Einzeltherapien sind nicht gern gesehen...
Es gibt also sehr viele "Stolperfallen"!
Natürlich hast du die Möglichkeit auch integrativ zu arbeiten, und du kannst auch im Gespräch zusagen, dass du z.B. bei den Mittagessen dabei bist (ist ideal für Ess-und Trinktherapie) oder dass du im Morgenkreis Sprachförderspiele mit der ganzen Gruppe machst, oder z.B. Förderung in der Gruppe machst zur phonologischen Bewusstheit etc.
Zum anderen ist es wichtig für eventuell nachfolgende Bewerbungen /Arbeitsplätze, dass du auch tatsächlich als Logopädin angestellt warst!
Somit solltest du darauf bestehen, dass im Arbeitsvertrag auch drinsteht, dass du als Logopädin für die Sprachtherapien angestellt bist.
Grüße
Aila
ich kenne viele Kollegen (unter anderem auch meine Mutter), die in integrativen Kitas angestellt sind.
Daher rate ich dir dringend darauf zu bestehen, dass im Arbeitsvertag genau steht, als was und wofür du angestellt bist!
Zum einen versuchen die Träger (meist aufgrund von Geld- und Personalmangel) die Therapeuten als "pädagogische Hilfskräfte" einzusetzen - heißt: du müsstes z.B. als Gruppenkraft einspringen, Kinder wickeln, Früh- oder Spätdienste übernehmen usw. obwohl wir dafür nicht ausgebildet sind... Außerdem ist es teilweise sehr schwer, logopädische Therapien zu machen, weil oft verlangt wird, man solle doch was in der Gruppe machen, Einzeltherapien sind nicht gern gesehen...
Es gibt also sehr viele "Stolperfallen"!
Natürlich hast du die Möglichkeit auch integrativ zu arbeiten, und du kannst auch im Gespräch zusagen, dass du z.B. bei den Mittagessen dabei bist (ist ideal für Ess-und Trinktherapie) oder dass du im Morgenkreis Sprachförderspiele mit der ganzen Gruppe machst, oder z.B. Förderung in der Gruppe machst zur phonologischen Bewusstheit etc.
Zum anderen ist es wichtig für eventuell nachfolgende Bewerbungen /Arbeitsplätze, dass du auch tatsächlich als Logopädin angestellt warst!
Somit solltest du darauf bestehen, dass im Arbeitsvertrag auch drinsteht, dass du als Logopädin für die Sprachtherapien angestellt bist.
Grüße
Aila
Danke, Aila!
Es sieht momentan so aus als ob die es "vergessen" haben. *schlapp lach*
LG
Es sieht momentan so aus als ob die es "vergessen" haben. *schlapp lach*
LG
Ich würde an deiner Stelle dringend darauf bestehen, dass die Titelbeschreibung noch nachgetragen wird. ich habe vor einiger zeit das selbe Problem gehabt und mir ist das dann auf die Füse gefallen. Mir wurde dann vorgeworfen, dass in meinem Vertrag ja nicht expliziet Logopädin steht und ich sollte dann plötzlich als Heilpädagogin arbeiten und hatte kaum einen Plan wie ich das machen sollte (bin ja schließlich keine). Ich kann dir nur sagen, sein vorsichtig mit "haben die vergessen". es gibt vereine die machen das auch gerne mit absicht um dich dann darauf festzunageln! Und so kannst du dann später immer sagen, dass das aus logopädischer sicht so und so besser wäre (Einzeltherapie usw.)
Libe grüße
Patty
Libe grüße
Patty
Danke, Patty.
Offenbar tatsächlich "menschliches Versagen"...alles o.k.!
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