Berufseinstieg
Hallo,
ich bin jetzt seit drei Monaten eine frischgebackene Logopädin und seit dieser Zeit fleißig am Arbeiten. Mir bringt der Beruf Spaß, auch wenn ich es zur Zeit sehr anstrengend und anspruchsvoll finde. Ich habe das Gefühl zwar viel zu Wissen und viel für das Examen gelernt zu haben, allerdings hänge ich teilweise bei der praktischen Umsetzung. Gerade bei komplexeren Störungsbildern den richtigen Ansatz zu finden fällt mir schwer, bzw. einen Ansatz über eine längere Zeit zu verfolgen und meinem Wissen zu vertrauen, dass ich mich "richtig" entschieden habe, auch wenn nicht nach zwei,drei Stunden große Fortschritte zu bemerken sind.
Geht es anderen Berufsanfängern genauso und wie geht man am besten mit Unsicherheiten um? Ich freue mich über andere oder ähnliche Erfahrungsberichte von Berufsanfängern und natürlich auch über Antworten von denjenigen, die sich noch gut an ihre erste Zeit erinnern können
Liebe Grüße Blubberfisch
ich bin jetzt seit drei Monaten eine frischgebackene Logopädin und seit dieser Zeit fleißig am Arbeiten. Mir bringt der Beruf Spaß, auch wenn ich es zur Zeit sehr anstrengend und anspruchsvoll finde. Ich habe das Gefühl zwar viel zu Wissen und viel für das Examen gelernt zu haben, allerdings hänge ich teilweise bei der praktischen Umsetzung. Gerade bei komplexeren Störungsbildern den richtigen Ansatz zu finden fällt mir schwer, bzw. einen Ansatz über eine längere Zeit zu verfolgen und meinem Wissen zu vertrauen, dass ich mich "richtig" entschieden habe, auch wenn nicht nach zwei,drei Stunden große Fortschritte zu bemerken sind.
Geht es anderen Berufsanfängern genauso und wie geht man am besten mit Unsicherheiten um? Ich freue mich über andere oder ähnliche Erfahrungsberichte von Berufsanfängern und natürlich auch über Antworten von denjenigen, die sich noch gut an ihre erste Zeit erinnern können
Liebe Grüße Blubberfisch
Hallo Blubberfisch,
ich kann dich beruhigen - es geht sicher den meisten so, und manchmal passiert das auch "erfahrenen" Kollegen, dass sie bei einem Patienten irgendwie unsicher sind und das Gefühl haben, sie machen irgendwas nicht richtig. Wir sind schließlich auch nur Menschen
Ich finde es immer wichtig, dass man sich mit Kollegen austauschen kann (hat mir damals Berufsanfänger gut geholfen), dass man sich weiter fortbildet und dass man - wenn man wirklich gar nicht mehr weiter weiß oder sich sehr unsicher fühlt - auch die Stärke besitzt und den Patienten an einen Kollegen weitergibt.
Gerade als Berufsanfänger hat man "praktisch" nur wenig Erfahrungen und da muss man manchmal auch einfach etwas rumprobieren, bis man merkt, welche Methode besonders gut zu einem Patienten passt. Und mit der Berufserfahrung klappt das immer schneller.
Ich habe auch schnell festgestellt, dass man z.B. bei komplexen Störungsbildern seinen persönlichen Ehrgeiz einfach mal zurückstellen muss....nicht immer sieht man schon nach einigen Einheiten große Fortschritte. Man braucht manchmal auch Zeit und Geduld. Und man sollte nie aufhören sich selber zu beobachten und zu reflektieren
Viel Spaß weiterhin beim Arbeiten!
Aila
ich kann dich beruhigen - es geht sicher den meisten so, und manchmal passiert das auch "erfahrenen" Kollegen, dass sie bei einem Patienten irgendwie unsicher sind und das Gefühl haben, sie machen irgendwas nicht richtig. Wir sind schließlich auch nur Menschen
Ich finde es immer wichtig, dass man sich mit Kollegen austauschen kann (hat mir damals Berufsanfänger gut geholfen), dass man sich weiter fortbildet und dass man - wenn man wirklich gar nicht mehr weiter weiß oder sich sehr unsicher fühlt - auch die Stärke besitzt und den Patienten an einen Kollegen weitergibt.
Gerade als Berufsanfänger hat man "praktisch" nur wenig Erfahrungen und da muss man manchmal auch einfach etwas rumprobieren, bis man merkt, welche Methode besonders gut zu einem Patienten passt. Und mit der Berufserfahrung klappt das immer schneller.
Ich habe auch schnell festgestellt, dass man z.B. bei komplexen Störungsbildern seinen persönlichen Ehrgeiz einfach mal zurückstellen muss....nicht immer sieht man schon nach einigen Einheiten große Fortschritte. Man braucht manchmal auch Zeit und Geduld. Und man sollte nie aufhören sich selber zu beobachten und zu reflektieren
Viel Spaß weiterhin beim Arbeiten!
Aila
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